3 Schritte zur Rentenkalkulation

Laut Statistischem Bundesamt wurden 2020 bereits knapp zwei Drittel aller Rentenleistungen besteuert – Tendenz steigend. Die richtige Kalkulation der Alterseinkünfte ist für einen unbeschwerten Ruhestand deswegen wichtiger denn je.

Wir rufen Sie gerne zurück

Gerne stehen wir Ihnen persönlich Rede und Antwort.

Mit dem Absenden stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer Daten sowie der Kontaktaufnahme per E-Mail, Post oder Telefon zu.

Laut Statistischem Bundesamt wurden 2020 bereits knapp zwei Drittel aller Rentenleistungen besteuert – Tendenz steigend. Die richtige Kalkulation der Alterseinkünfte ist für einen unbeschwerten Ruhestand deswegen wichtiger denn je. Die uniVersa Versicherung gibt Tipps zur richtigen Planung.

Grundlegend für den Anstieg der Rentenbesteuerung ist das Alterseinkünftegesetz, mit dem seit 2005 der Übergang zur nachgelagerten Besteuerung bis 2040 beschlossen wurde. Bis dahin werden 100 % der Renten einkommensteuerpflichtig sein. Um die Rente trotzdem finanziell unabhängig genießen zu können, gilt es mit der richtigen Vorbereitung bösen Überraschungen vorzubeugen. Im ersten Schritt ist laut uniVersa ein regelmäßiger Kassensturz und Check des Nettobedarfs wichtig. So kann auch ein Versorgungsziel festgelegt werden, das beschreibt, welche monatlichen Einkünfte zum Leben benötigt werden.

Im zweiten Schritt gilt es zu überprüfen, wie viel Bruttorente überhaupt zur Verfügung steht und welche Sozialabgaben davon an gesetzlicher Kranken- und Pflegeversicherung anfallen. Die Anbieter informieren in der Regel per Renteninfo und Wertmitteilung über die zu erwartende Bruttorente und die Krankenkassen geben Auskunft über zukünftige Beiträge. Für den dritten Rentenplanungsschritt empfiehlt uniVersa zu klären, wie die späteren Rentenansprüche versteuert werden müssen. So kann eine mögliche Steuerbelastung geschätzt und zukünftig eingeplant werden. Dabei helfen Steuerberater und Lohnsteuerhilfevereine, sie führen genauere überschlägige Berechnungen zur steuerlichen Situation durch.

Wichtig ist außerdem, die jährliche Preissteigerung in der Kalkulation zu berücksichtigen. Aufmerksam sollten auch Verheiratete sein und einplanen, wie der Partner im Todesfall abgesichert wird und welche Hinterbliebenenansprüche es gibt. Das ist bei den verschiedenen Rentenarten und Anbietern oft sehr unterschiedlich geregelt, sodass auch hier Nachfrage und Einplanung für optimale Versorgung notwendig sind.

(Finanzwelt)

Aktuelle News

Weiterer offener Immobilienfonds setzt Anteilsrücknahme aus
Die Assetklasse der offenen Immobilienfonds (OIF) steht unter verschärftem Druck, seit die Anleger in großem Stil ihr Geld zurückholen wollen. Allein seit Januar 2025 sind unterm Strich mehr als 10 Milliarden Euro abgeflossen. Die daraus resultierenden Liquiditätsnöte zwingen nun bereits den dritten Fonds in diesem Jahr zu einem Rücknahmestopp. Das Management des UBS (D) Euroinvest […]
Zahl der Wohnungseinbrüche weiter angestiegen
Nach rund 95.000 Fällen im Vorjahr regulierten die deutschen Versicherer 2025 circa 100.000 Schäden infolge von Wohnungseinbrüchen, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) kürzlich mitteilte. Damit hält ein unseliger Trend an: Bereits seit 2021 (70.000) zeigt die Kurve Jahr für Jahr nach oben. Im längerfristigen Vergleich allerdings sind die Zahlen noch moderat – von […]